Kindertagespflege in der Natur : Freie Plätze auf Anfrage

Eingewöhnung

Voraussetzung für eine beziehungsvolle Betreuung ist eine behutsame Eingewöhnung, oder auch "Ankommens-Phase". 

Hierfür plane ich vier Wochen ein, die ich nach den Bedürfnissen und dem Wohlbefinden des Kindes richte. Als ungefähre Richtlinie bekommen die Bezugspersonen vor Beginn der Eingewöhnung einen von mir erstellten "Plan", an dem sie sich orientieren können. Dieser wird dann an das Kind Tempo des Kindes angepasst.

Bereits vor der Eingewöhnung vereinbaren wir mehrere Termine, an denen das Kind mit der Bezugsperson uns besuchen kommen darf. So hat es die Möglichkeit, bereits vor der eigentlichen Eingewöhnung die Umgebung, mich und die anderen Kinder kennen zu lernen.

Die ersten Tage in der Eingewöhnung ist die primäre Bezugsperson, als sicherer Hafen, immer anwesend, damit das Kind langsam die neue Umgebung und Menschen kennenlernen kann. Aus dieser Sicherheit heraus kann das Kind langsam ein Vertrauensverhältnis zu mir und den anderen Kindern aufbauen. So spürt das Kind, dass ich auch eine sichere Bezugsperson bin und seine Bedürfnisse begleiten kann. Durch die dadurch entstandene Bindung kann das Kind seinen Vormittag im Zwergenland voller Freude und voller Liebe genießen.

An Tag 4 findet nach dem Frühstück die erste kurze Trennung (ca. 10 Minuten) statt. Wichtig hierbei ist mir, dass sich die Bezugsperson immer bewusst vom Kind verabschiedet. Die Bezugsperson muss in der Nähe bleiben.

Ab Tag 5 wird der Zeitraum gesteigert, in dem das Kind alleine im Zwergenland bleibt. Hier richte ich mich nach dem Wohlbefinden des Kindes. Auch hier bin ich im engen und ehrlichen Austausch mit der Bezugsperson. Diese Phase bestimmt die Dauer der Eingewöhnung und den weiteren Verlauf.

Wenn das Kind eine längere Eingewöhnungszeit als die geplanten 4 Wochen benötigt, bespreche ich das individuell mit den Eltern.